12.Deutsch-Französischer Ministerrat verabschiedet Agenda der Zusammenarbeit bis 2020 [fr]

(c) S.Segrette, Elysée - JPEG Die deutsche und die französische Regierung sind am 4. Februar 2010 unter Vorsitz von Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Paris zum 12. Deutsch-Französischen Ministerrat zusammengetroffen. Es war die erste Zusammenkunft in diesem Format nach der Bildung der neuen Bundesregierung und dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages.

Deutschland und Frankreich haben sich dabei gemeinsame Ziele für die Zukunft gesetzt. Die Kabinette beider Regierungen beschlossen eine "deutsch-französische Agenda 2020". Insgesamt 80 Projektvorschläge werden die Zusammenarbeit in den kommenden zehn Jahren so vertiefen.

(c) S.Segrette, Elysée - JPEG Die deutsche und die französische Regierung sind am 4. Februar 2010 unter Vorsitz von Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Paris zum 12. Deutsch-Französischen Ministerrat zusammengetroffen. Es war die erste Zusammenkunft in diesem Format nach der Bildung der neuen Bundesregierung und dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages.

Deutschland und Frankreich haben sich dabei gemeinsame Ziele für die Zukunft gesetzt. Die Kabinette beider Regierungen beschlossen eine "deutsch-französische Agenda 2020". Insgesamt 80 Projektvorschläge werden die Zusammenarbeit in den kommenden zehn Jahren so vertiefen.

- Pressekonferenz von Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel

Ziele der deutsch-französischen Partnerschaft

Mit der "Agenda 2020" stellen sich beide Regierungen gemeinsam den neuen Herausforderungen: Klimawandel, Wirtschafts- und Finanzkrise und der Bedrohung von Frieden und Sicherheit. Beide Länder streben eine nachhaltige Entwicklung an, durch die sie Wachstum, Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt fördern wollen.

Die deutsch-französische Agenda 2020 umfasst sechs große Themenfelder:

- 1. Wirtschaft, Finanzen und Beschäftigung
- 2. Energie, Klima und Biologische Vielfalt
- 3. Wachstum, Innovation, Forschung, Bildung und Hochschulwesen
- 4. Außen-, Verteidigungs- und Sicherheitspolitik
- 5. Engere Kontakte zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider Länder
- 6. Institutioneller Rahmen

Aus der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise gestärkt hervor zu gehen, ist eins der wichtigsten Ziele beider Länder. Deshalb wollen sich Deutschland und Frankreich für eine Koordinierung wirtschaftspolitischer Maßnahmen in der Europäischen Union (EU) stark machen.

Merkel und Sarkozy wollen die EU auf dem Sondergipfel am 11. Februar auffordern, eine geeignete Wirtschaftsstrategie für die Zukunft zu erarbeiten. Dazu sollen beispielsweise die Wirtschaftsweisen beider Länder künftig zusammenarbeiten und bis zum Ende des Jahres einen Bericht zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage vorlegen.

Letzte Änderung 05/02/2010

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