325 Jahre Lycée français Berlin: Staatssekretär Fekl zu Besuch in seiner ehemaligen Schule [fr]

JPEG Der Staatssekretär für Außenhandel, Tourismusförderung und Auslandsfranzosen Matthias Fekl kam am 2. Oktober 2014 zur 325-Jahrfeier des Französischen Gymnasiums nach Berlin. Damit kehrte der Deutsch-Franzose an seine alte Wirkungsstätte zurück, denn Matthias Fekl hat an dieser alt-ehrwürdigen Institution sein Abitur abgelegt.

- Programm der 325-Jahrfeier

Matthias Fekl – eine deutsch-französische Karriere

Der seit dem 5. September 2014 amtierende Staatssekretär Matthias Fekl trägt nicht nur einen deutschen Namen, sondern er hat auch deutsche Wurzeln.

In Frankfurt am Main 1977 als Sohn eines deutschen Vaters und einer französischen Mutter geboren, ging er in Deutschland zur Schule und machte am Lycée français sein Abitur. Nach einem in Paris erworbenen deutsch-französischen Abitur studierte er Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Ecole normale supérieure in Lyon, am Institut d’Etudes politiques in Paris sowie an der Verwaltungshochschule ENA. Hinzu kamen noch Bachelor-Abschlüsse in Deutsch und Philosophie.

Nach einer Tätigkeit am Verwaltungsgericht in Paris betritt der seit 2001 in der sozialistischen Partei engagierte Fekl 2008 die politische Bühne. Zuerst Stadtverordneter/Gemeinderatsmitglied in Marmande (Gironde) wird er wenig später auch Mitglied des Regionalrates Aquitaine bevor er dann bei den Parlamentswahlen 2012 als Gewinner eines Wahlkreises im Departement Lot-et-Garonne Abgeordneter der Nationalversammlung wird.

Hier wird der überzeugte Europäer Mitglied der deutsch-französischen Parlamentariergruppe und pflegt auch sonst intensive Beziehungen zu seiner zweiten Heimat.

Die doppelte Identität habe Vorteile, denn sie „erinnere daran, das Frankreich Europa braucht, gerade in Zeiten der Globalisierung“ so Fekl vor kurzem in einem Interview mit Fplus D. Zudem habe man als französischer Abgeordneter „weder ein falsches Bild von seinem Nachbarn, noch lobt man ihn in den Himmel, noch zeigt man mit dem Finger auf ihn.“

So sieht der Staatssekretär das deutsch-französische Gespann auch weiterhin als Motor Europas, denn zur Überwindung der aktuellen Krise befänden sich die Antworten auf europäischer Ebene.

Fotos ©Französische Botschaft in Deutschland

Letzte Änderung 04/12/2014

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