50 Jahre Elysée-Vertrag: Manager Cromme und Beffa sollen neue Projekte für industrielle Zusammenarbeit finden [fr]

Die industrielle Zusammenarbeit gehört zu den wichtigsten Zielen des 1962 unterzeichneten Elysée-Vertrags. Um frischen Wind in diese besondere Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland zu bringen und ihr Fortbestehen auch in der Zukunft zu garantieren, haben die Bundeskanzlerin und der französische Staatspräsident zwei Persönlichkeiten der industriellen Kooperation Anfang September 2012 mit einer neuen Mission beauftragt. Sie sollen Vorschläge zur Schaffung des „Airbus von Morgen“ unterbreiten.

Jean-Louis Beffa und Gerhard Cromme sind keine Unbekannten ( „Industriepolitik in Deutschland und Frankreich: In der Realität gar nicht so gegensätzlich“). Der ehemalige Verwaltungsratsvorsitzende von Saint-Gobain und der Aufsichtsratsvorsitzende von Siemens und ThyssenKrupp haben bereits 2004 gemeinsam Vorschläge für Projekte zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit erarbeitet. Ihre jetzige Aufgabe besteht darin, sich mit der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu beschäftigen – einem entscheidenden Faktor in Krisenzeiten. Angesichts der bereits von diesem Duo unterbreiteten Vorschläge, in deren Mittelpunkt die Förderung der deutsch-französischen Zusammenarbeit stand, müsste die Devise eindeutig lauten: „Innovation“. Bei den seit 2005 umgesetzten Projekten lag der Schwerpunkt meist auf der nachhaltigen Entwicklung und in den Hightech-Bereichen, um so Spitzenleistungen der französischen und deutschen Unternehmen auf internationaler Ebene zu ermöglichen.

Letzte Änderung 10/09/2012

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