50 Jahre Elysée-Vertrag – Wir feiern eine Freundschaft, die für Europa unverzichtbar ist [fr]

JPEG Die Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-französischen Vertrags finden am 21. und 22. Januar 2013 in Berlin statt.

Zur Eröffnung am 21. Januar treffen sich Staatspräsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel mit 200 französischen und deutschen Jugendlichen zu einem Austausch über die deutsch-französische Beziehung und die Zukunft Europas.

Am Vormittag des 22. Januar findet ein Deutsch-Französischer Ministerrat und eine gemeinsame Sitzung der Assemblée Nationale und des Deutschen Bundestages statt. Es ist die erste gemeinsame Parlamentssitzung seit 2003. Der Präsident und die Bundeskanzlerin werden in diesem Rahmen eine Rede halten.

Im Anschluss empfängt Bundespräsident Joachim Gauck den Staatspräsidenten und am Nachmittag findet ein großes deutsch-französisches Konzert statt, zu dem der Bundespräsident in die Berliner Philharmonie einlädt.

Aus Anlass dieses deutsch-französischen Jubiläums wird außerdem eine gemeinsame Erklärung sowie eine Erklärung des Ministerrats verabschiedet.

In der Erklärung des Ministerrats finden sich für die verschiedenen Bereiche der deutsch-französischen Zusammenarbeit die Leitlinien und Ziele, die unsere beiden Länder für die nächste Zeit festlegen wollen. Schwerpunkte bilden die Jugend, die Kultur und die Zusammenarbeit für mehr Wachstum und Beschäftigung.

Doch auch die anderen Bereiche wie Außenpolitik und Verteidigung, Energiewende und Zusammenarbeit zwischen den Grenzregionen finden Berücksichtigung.

Der 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags und der 15. Deutsch-Französische Ministerrat bieten Gelegenheit, die Lebendigkeit und Einzigartigkeit der deutsch-französischen Beziehung unter Beweis zu stellen und eine Freundschaft zu feiern, die unverzichtbar ist, wenn es darum geht, Europa voranzubringen und die Zukunft für die europäische Jugend zu stärken.

„Wir unterhalten eine außergewöhnliche, eine wesentliche Beziehung zu Deutschland. Ohne diese solide, aufrichtige Beziehung wären die Fortschritte der letzten Monate nicht möglich gewesen. (…) Doch wir, Frankreich und Deutschland, haben auch die Pflicht, dem europäischen Aufbauwerk einen Sinn zu geben. Dies müssen wir in dem Bewusstsein unserer Verantwortung und im Geiste der Zusammenführung tun.
Die deutsch-französische Beziehung ist nicht exklusiv, auch wenn sie, wie gesagt, außergewöhnlich ist. Europa ist eine Union, die jedes Mitglied einbeziehen und die gemeinschaftlichen Institutionen achten muss, wenn sie Fortschritte machen will.“

Staatspräsident François Hollande am 11. Januar 2013

Letzte Änderung 16/01/2013

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