Amerikanische Kunst des 19. Jahrhunderts im Louvre [fr]

Die amerikanische Kunst des 19. Jahrhunderts ist kein weißer Fleck mehr in Europa, zumindest wenn man sich zu einer kleinen Bildungsreise nach Paris entschließt! Noch bis zum 22. April zeigt der Louvre die Ausstellung „New Frontier II“ mit Exponaten aus verschiedenen Museen der Vereinigten Staaten.

Um dem Publikum diese oft verkannte künstlerische Epoche näher zu bringen, vertiefte der Louvre die Zusammenarbeit mit verschiedenen amerikanischen Kulturinstitutionen. Die Besucher können in der Ausstellung Szenen aus dem amerikanischen Alltag vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis zum Sezessionskrieg bewundern. George Caleb Bingham, Arthur Fitzwilliam Tait oder Eastman Johnson heißen die Meister dieser Epoche, die Flussschiffer am Mississippi sowie realistische und poetische Darstellungen des ländlichen Lebens zeigt.

Aus der Zusammenarbeit des Louvre mit amerikanischen Museen, mit dem Ziel dem französischen Publikum amerikanische Kunstgeschichte zu näher zu bringen, entspringt auch die besonders enge Verbindung zum High Museum of Art in Atlanta. So werden die gezeigten Werke bewusst mit jenen der europäischen Schulen in Beziehung gesetzt, um Verbindungen und Einflüsse hervorzuheben, die diesseits wie jenseits des Atlantiks in das künstlerische Schaffen der damaligen Zeit eingingen.

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Letzte Änderung 13/03/2013

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