Außenminister Fabius vor der Ecole des Affaires internationales zur französischen Außenpolitik im europäischen Rahmen [fr]

JPEG In einer Grundsatzrede zur französischen Außen- und Europapolitik vor der Ecole des affaires internationales im Pariser Institut d’Études Politiques sprach sich Außenminister Laurent Fabius am 6. September 2012 für neue globale Regulierungen in einer Welt mit zersplitterten Machtverhältnissen aus.

Frankreich wolle auf internationaler Ebene insbesondere auch über eine „frankophone“ und sanfte Diplomatie globalen Regulierungen im Sinne seiner Werte verfolgen. Zum Erhalt des Friedens und der Sicherheit müssten insbesondere im Hinblick auf den Krisenbogen von Mali bis nach Afghanistan Entwicklung, Demokratisierung und politische Stabilität in Einklang gebracht werden.

Bei der Umsetzung einer aktiven Umwelt- und Wirtschaftsdiplomatie seien Realismus und die Berücksichtigung der Reziprozität wichtige Erfordernisse.

Frankeich handele dabei im europäischen Rahmen, wobei der deutsch-französischen Partnerschaft eine wichtige Rolle zukomme. In Europa gelte es gemeinsam für Wachstum einzutreten, den Schuldenabbau in geordneter und solidarischer Weise sicherzustellen und die Ungleichgewichte auszuräumen, die die Euro-Zone und die Europäische Union in der Globalisierung hemmten.

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Letzte Änderung 10/07/2014

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