Automobilimporte aus Südkorea: Frankreich bedauert Entscheidung der EU- Kommission [fr]

Die Europäische Kommission gab an, dem französischen Gesuch um die Einrichtung eines Kontrollmechanismus für Automobilimporte im Rahmen des Freihandelsabkommens zwischen Südkorea und der Europäischen Union in diesem Stadium nicht stattzugeben. Die französische Regierung bedauert die Entscheidung der Europäischen Kommission.

Die Kommission hat hingegen die Fortführung des bereits bestehenden Monitorings zur Überwachung der Entwicklung koreanischer Fahrzeugimporte bekräftigt. Der Einsatz dieses Mechanismus, der im Freihandelsabkommen vorgesehen ist, wurde gefordert, weil Statistiken seit Inkrafttreten des Abkommens einen starken Zuwachs koreanischer Exporte nach Frankreich belegen.

Die Entwicklung der Automobilimporte aus Südkorea in Zahlen (2011-2012):



Allgemeine Entwicklung: +40 %

Entwicklung bei kleinmotorigen Dieselfahrzeugen: +1 000 %

Die Regierung wird den regelmäßigen Dialog mit der Europäischen Kommission über die Entwicklung des Automobilhandels mit Korea aufrecht erhalten.

Die Regierung bekräftigt ihre Unterstützung für die französische Automobilindustrie und erinnert an ihre Entschlossenheit, innerhalb der europäischen Entscheidungsgremien für ihre Interessen einzutreten. Sie wird unter anderem darauf achten, dass in künftigen Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den großen Industrieländern die Interessen der französischen Industrie gewahrt werden. In diesem Sinne werden in Kürze Beratungen mit allen betroffenen Akteuren über die Bedingungen stattfinden, die zur Eröffnung der Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Japan notwendig sind.

Letzte Änderung 24/10/2012

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