Botschafter Gourdault-Montagne verleiht Rovan-Preis 2013 an D.-Frz. Gesellschaften [fr]

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Am 26. Oktober verlieh Botschafter Gourdault-Montagne im Auditorium der Französischen Botschaft den achten Joseph Rovan-Preis. Er wird jedes Jahr an die Deutsch-Französischen Gesellschaften vergeben, die sich in besonderer Weise für den kulturellen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich einsetzen. In seiner Begrüssungsrede hob der Botschafter hervor, dass die deutsch-französische Freundschaft das Gemeingut der beiden Völker und der Jugend der beiden Länder sei.

Diese Freundschaft sei nicht nur die auf gemeinsamen Interessen beruhende Zusammenarbeit zweier Staaten, sondern vielmehr das alltägliche Werk zweier Völker.

Die Preise im Jubiläumsjahr “50 Jahre Elysée-Vertrag” gingen in diesem Jahr nach Rehau, Neuss, Hamburg und Leipzig.

1. Platz DFG Rehau : für Veranstaltungen zu 50 Jahre Elysee Vertrag und 50 Jahre Städtepartnerschaft sowie 200 Jahre Franzosengräber, die seither ehrenamtlich von Bürgern gepflegt werden; Herausgabe einer Broschüre über Historie die Gräber aus der Zeit der Völkerschlacht. – 1000.- €

2. Dt.-Frz. Kulturkreis Neuss : 4 Projekte in Kooperation mit der Partnerstadt Châlons-en-Champagne, u.a. ein Theaterprojekt zu aktuellen Jugendproblemen, Erarbeitung mit Schülern, Inszenierung mit Schülern in Châlons und Aufführung. 800.- €

3. Platz zu gleichen Teilen: DFG Cluny in Hamburg und DFG Leipzig – je 600.- € - Hamburg : Festival Arabesques als verantwortlicher Koordinator mit vielen Akteuren in der Stadt. Leipzig : Veranstaltungen zu Elysee-Vertragsjubiläum und 200 Jahre Völkerschlacht in Koop. mit der Partnerstadt Lyon – insbesondere Fête de la Musique.

- VDFG

Der Joseph Rovan Preis des französischen Botschafters



Der Joseph Rovan Preis des französischen Botschafters ist mit 3000 € dotiert. Der 2006 ins Leben gerufene Preis wird an die Deutsch-Französischen Gesellschaften vergeben, die sich in besonderer Weise für den kulturellen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich und um neue Zielgruppen oder die Sprachförderung verdient gemacht haben.

Der Preis ehrt seinen Namensgeber, den großen Historiker und Architekten der deutsch-französischen Freundschaft Joseph Rovan (1918-2004). Der aus München stammende und 1934 nach Frankreich emigrierte Rovan hatte sich zeitlebens für die Zusammenarbeit und Freundschaft der beiden Völker eingesetzt, insbesondere über das Bureau international de Liaison et de Documentation (BILD) und dessen deutschem Partner, die Gesellschaft für übernationale Zusammenarbeit e. V.

Letzte Änderung 30/10/2013

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