Corot-Ausstellung in Karlsruhe wegen großen Erfolges verlängert [fr]

JPEG Die Corot-Ausstellung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, ursprünglich bis zum 6. Januar 2013 geplant, wird wegen ihres großen Erfolges bei erweiterten Öffnungszeiten (täglich außer montags von 10-18 Uhr, donnerstags von 10-21 Uhr) bis zum 20.1.2013 verlängert.

In neun Wochen haben schon 38.000 Besucher die Ausstellung gesehen, davon viele französische Kunstliebhaber - besonders aus dem Elsass.

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe stellt vom 29. September 2012 bis zum 6.Januar 2013 erstmals in Deutschland das Werk des französischen Künstlers Camille Corot (1796 – 1875) vor. Rund 170 Gemälde, Zeichnungen und druckgrafische Arbeiten geben einen Überblick über die Vielfalt seines Schaffens – von lichthaltigen Freilichtstudien zu lyrischen Landschaften und großformatigen Dekorationen, von empfindsamen Porträts zu rätselvollen Fantasiefiguren. Neben Werken aus dem eigenen Sammlungsbestand sind zahlreiche internationale Leihgaben u.a. aus dem Louvre, dem Metropolitan Museum in New York, den Uffizien und der National Gallery in London zu sehen.

Mit der Corot-Ausstellung richtet die Kunsthalle den Fokus auf eine Künstlerpersönlichkeit, die sich den gängigen Vorstellungen – Traditionalist oder Avantgardist – entzieht. Seine frühen Ölstudien im
Freien deuten auf seine klassizistische Ausbildung hin, die sich an der historischen Landschaftsauffassung des 17. Jahrhunderts orientierte. Vom Zeitgeist des Realismus nur touchiert entwickelte der Franzose dann jedoch im Verlauf seiner Karriere eine von komplexen Bildideen wie lyrischem Zauber durchwobene Malerei.

Neben seinen von vielen Reisen inspirierten Landschaften schuf Corot Porträts seiner Familie und Freunde sowie Fantasiefiguren, in denen er sich auch Vorbildern der Renaissance und des 17. Jahrhunderts verpflichtet fühlte. Schließlich werden erstmals in Deutschland die Serien seiner großformatigen Dekorationen zu sehen sein, mit denen er die Wohnungen seiner Freunde ausstattete. Die für Corots Malstil charakteristische Modernität wird zudem in einer Auswahl seiner Zeichnungen und Druckgrafiken offenbar, deren bisweilen ungebändigter, sich vom Gegenstand lösender Duktus,
überrascht.

- Besucherinformationen zur Ausstellung-> http://www.kunsthalle-karlsruhe.de/caw2_index.php?page_id=1058&lang=de]

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Quelle: Presseinformation der staatlichen Kunsthalle Karlsruhe

Letzte Änderung 05/12/2012

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