Deutsch-Französischer Finanz- und Wirtschaftsrat

Seit seiner Gründung im Jahr 1988 durch ein Zusatzprotokoll zum Elysée-Vertrag hat der Deutsch-Französische Finanz- und Wirtschaftsrat (DFFWR) , dem die Minister für Finanzen und Wirtschaft und die Zentralbankpräsidenten angehören, entscheidend zur Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich in Wirtschafts- und Finanzfragen beigetragen. Er hat maßgeblich für eine Annäherung der Positionen Deutschlands und Frankreichs in den für die Wirtschafts- und Währungsunion wichtigen Fragen gesorgt.

Der DFFWR kommt viermal im Jahr abwechselnd in Frankreich und Deutschland zusammen. Seine Mitglieder treffen sich darüber hinaus regelmäßig in europäischen bzw. internationalen Gremien.

Der Rat hat sich zum Ziel gesetzt:

-  die Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland zu stärken und noch enger zu gestalten,
-  die wirtschaftliche Politik der beiden Länder aufeinander abzustimmen und auf eine weitergehende Steuerharmonisierung in der EU hinzuwirken,
-  die Positionen beider Länder zu europäischen bzw. internationalen Finanz- und Wirtschaftsfragen, die u. a. in der G20, der Eurogruppe und im Ecofin-Rat behandelt werden, wie Stabilität in der Eurozone, Reform der internationalen Finanzinstitutionen, Ordnung der Finanzmärkte in Europa, einander anzunähern.

Auf französischer Seite ist die Generaldirektion Schatzamt und Finanzpolitik des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen für die bilateralen Finanz- und Wirtschaftsbeziehungen zuständig.

Letzte Änderung 30/01/2014

Seitenanfang