Deutsch-Französischer Wirtschafts- und Finanzrat tagt in Berlin [fr]

Der Deutsch-Französische Wirtschafts- und Finanzrat trifft am 2. Dezember 2014 turnusmäßig im Bundesfinanzministerium zusammen. Der französische FInanzminister Michel Sapin sowie Wirtschaftsminister Emmanuel Macron treffen dabei mit ihren deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble und Sigmar Gabriel sowie mit den Vertretern Zentralbanken Jens Weidmann und Anne Le Lorier zusammen.
Nach dem Treffen findet eine Pressekonferenz im Bundesfinanzministerium statt.

Der deutsch-französische Wirtschafts- und Finanzrat


Vertragliche Grundlage

Am 22. Januar 1988 unterzeichnetes Ergänzungsprotokoll zum Vertrag vom 22. Januar 1963 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über die deutsch-französische Zusammenarbeit (Elysée-Vertrag) und damit integraler Bestandteil des Elysée-Vertrages.

Ziele

Der Rat hat die Zielsetzung, die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern zu verstärken und noch enger zu gestalten, ihre wirtschaftliche Politik möglichst weitgehend zu harmonisieren und ihre Positionen zu internationalen Finanz- und Wirtschaftsfragen anzunähern.

Organisation

Dem Rat gehören die Minister der Finanzen und für Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland, der Wirtschafts- und Finanzminister der Französischen Republik sowie die Präsidenten der beiden Zentralbanken an.

Der Rat tritt zweimal im Jahr zusammen, und zwar abwechselnd in Deutschland und in Frankreich. Er bemüht sich um Absprachen in allen Fragen, die seiner Ansicht nach in den Zuständigkeitsbereich der dem Rat angehörenden Minister fallen. Er berichtet dem Bundeskanzler, dem Präsidenten der Französischen Republik sowie dem Premierminister der französischen Regierung bei jedem deutsch-französischen Gipfeltreffen über seine Tätigkeit. Er kann der deutschen und französischen Regierung alle Fragen vorlegen, die eine Entscheidung seitens der beiden Regierungen erfordern.

Letzte Änderung 01/12/2014

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