Deutsch-französische Brigade in Bayern und Sachsen im Hochwassereinsatz [fr]

(c) Deutsch-Französische Brigade - JPEG Über 350 Soldaten der Deutsch-Französischen Brigadesind seit dem 3. Juni an den Brennpunkten der Hochwasserkatastrophe in Bayern und seit dem 5. Juni auch in Sachsen im Einsatz.

Entlang der Hochwasser führenden Donau zischen Regensburg und Passau waren die Soldaten des binationalen Großverbandes zwei Tage und Nächte im Einsatz bei der Evakuierung der gefährdeten Bevölkerung, sowie der Sicherung und Verstärkung der brüchigen und gefährdeten Deiche. Nun wurde nach leichter Entspannung der Lage in Bayern der Brigade der Marschbefehl nach Sachsen in den Raum Dresden erteilt. Die weiterhin zugespitzte Lage rund um Dresden machte dies notwendig.

Die eingesetzten Soldaten kommen aus allen Teilen des Deutsch-Französischen Brigade: Insgesamt gut 200 aus dem Jägerbataillon 292 und dem 110. Infanterie Regiment in Donaueschingen und rund 100 aus dem Jägerbataillon 291 in Illkirch bei Straßburg. Mit 30 Soldaten stellt das Müllheimer Versorgungsbataillon „BCS“ die Versorgung der eigesetzten Kräfte sicher. Mit 80 Mann ist die in Immendingen stationierte Panzerpionierkompanie 550 mit ihrem teils schweren Gerät im Einsatz gegen das Hochwasser.

Die Einsatzdauer ist derzeit bis mindestens Mitte dieser Woche geplant.


Kommuniqué der Deutsch-Französischen Brigade (4.Juni 2013)

Über 300 Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade sind am 4. Juni 2013 nach ihrer Alarmierung innerhalb weniger Stunden an die Brennpunkte der Hochwasserkatastrophe in Bayern verlegt worden. Auf einem 160 km langen Streifen entlang der Donau zwischen Regensburg und Passau sind die Soldaten des binationalen Großverbandes mit teils schwerem Gerät bei der Sicherung und Verstärkung der brüchigen und gefährdeten Deiche im Einsatz. Ein Ende ihres Einsatzes in Bayern ist momentan noch nicht absehbar.

- Deutsch-Französische Brigade

Letzte Änderung 10/06/2013

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