Deutsch-französischer Menschenrechtspreis Antonio Nariño [fr]

JPEG Die Botschaften Frankreichs und Deutschlands in Kolumbien haben am 19. Dezember 2011 zum zweiten Mal den Deutsch-französischen Menschenrechtspreis „Antonio Nariño“ verliehen.

Er geht in diesem Jahr an die Frauenvereinigung Tejedoras de vida (Weberinnen des Lebens), die für ihren Kampf gegen "alle Formen von Gewalt" ausgezeichnet wird. In der Organisation sind rund 30 Vereine aus dem südlichen Departement Putumayo an der Grenze zu Ecuador zusammengeschlossen. Die Region gilt als eine der gewalttätigsten in Kolumbien. Schon zu Beginn des Jahrzehnts hatten sich einige Frauen zusammengefunden, um ihre Rechte geltend zu machen und gegen die vielfältigen Formen der Gewalt zu protestieren. 2003 bildete sich dann Tejedoras de vida aus Protest gegen die Ermordung einer indianischen Führerin in Putumayo.

Der Preis der beiden Botschaften ist nach dem kolumbianischen Freiheitshelden Antonio Nariño benannt, der als erster die französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789 ins Spanische übersetzte.

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Letzte Änderung 19/03/2013

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