„Eine (grande) Dame in Paris“ in Deutschland angelaufen [fr]

JPEGJeanne Moreau, die unvergessliche Catherine aus „Jules und Jim“ von François Truffaut, eine großartige Schauspielerin sowohl auf der Leinwand als auch auf der Bühne, kehrt in der Hauptrolle im neuen Film des estnischen Regisseurs Ilmar Raag „Eine Dame in Paris“, der ab 18. April in den deutschen Kinosälen zu sehen ist, auf die Leinwand zurück.

Jeanne Moreau, die in zahlreichen Filmen und Theaterstücken mitgespielt hat, und auch als Sängerin und Regisseurin überzeugen konnte, spielt dieses Mal eine griesgrämige alte Dame, die schon vor langer Zeit ihre Heimat Estland verlassen hat, und von nun an äußerst unwillig auf die Hilfe einer jungen Frau angewiesen ist, die ebenfalls aus Estland stammt. Aus diesem Aufeinandertreffen zweier Welten, zweier gesellschaftlicher Schichten, zweier einsamer Menschen entsteht dennoch eine innige Freundschaft zwischen den beiden Frauen. „Eine Dame in Paris“ ist ein Autorenfilm, eine bittersüße Komödie, in der es die grande Dame des französischen Kinos vorzüglich versteht, diesen nostalgischen Blick auf vergangene Zeiten, die Einsamkeit und die Verwandlung durch menschliche Wärme, die eine Freundschaft ausmacht, zu spielen.

Letzte Änderung 22/04/2013

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