Eishockey-WM 2017: Eine deutsch-französische Angelegenheit [fr]

Frankreich und Deutschland richten vom 5. bis zum 21. Mai 2017 in der AccorHotels Arena in Paris et der Lanxess Arena in Köln zusammen die 81. Eishockey-Weltmeisterschaft aus. Die gemeinsame Kandidatur erfolgte Ende 2012 aus Anlass des 50. Jahrestages der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags.

Die Ausrichtung in zwei Ländern ist ein Novum in der Geschichte der Eishockey-Weltmeisterschaften. Sie ist dabei Ausdruck einer Tendenz zu grenzüberschreitenden Turnieren. Nach der Fußball-EM 2012 (Polen/Ukraine) wird dann auch die Handball-WM 2019 (Deutschland/Dänemark) wieder zwei Gastgeber haben.

« Zwei Nationen, ein Gastgeber », hierfür stehe auch das Motto der WM „Gemeinsam für 2017“, so der Präsident des Organisationskomitees Henner Ziegfeld.
Bis zu 600.000 Zuschauer werden zu den 64 Spielen der 16 teilnehmenden Mannschaften in Paris und Köln erwartet. Halbfinale und Endspiele finden in Köln statt.

Eishockey-Fans, Teams, Journalisten und Organisatoren können dank des fünfmal am Tag verkehrenden Hochgeschwindigkeitszuges Thalys in nur 3 Stunden und 15 Minuten zwischen den Spielorten an der Seine und dem Rhein pendeln. Und das schon ab 35 € für eine einfache Fahrt.

Sportlich wird es für die Teams aus Frankreich und Deutschland aber eine große Herausforderung sein, sich angesichts der Konkurrenz der großen Eishockey-Nationen für das Viertelfinale zu qualifizieren.

Frankreich als Standort für Sport-Events

Nach der erfolgreichen Durchführung der Fußball-Euro 2016 und der Handball-WM im Januar 2017 mit dem Finale in der AccorHotels Arena ist das Event für Paris eine weitere Gelegenheit für Frankreich, sich als eine Heimstätte des Sportes und seine Fähigkeit bei der Organisation internationaler Großereignisse zu bewähren und für Paris eine Gelegenheit in Bezug auf die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 auf sich aufmerksam zu machen.

Weitere Informationen zum Turnier

Letzte Änderung 15/05/2017

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