Elektromobilität in Frankreich: Regierung fördert Aufbau von Ladestationen [fr]

(c) gouvernement.fr - JPEG Im Rahmen des Ausbaus der Elektromobilität unterstützt die französische Agentur für Umwelt und Energie (ADEME) sieben Projekte mit insgesamt 15,9 Millionen Euro aus dem staatlichen „Programm Zukunftsinvestitionen“. Der Aktionsplan mit einem Gesamtvolumen von 40,9 Millionen Euro folgt dem Willen der Regierung, nach dem Start der Hirtzman-Mission die Entwicklung von Elektroautos und den Ausbau von Ladestationen voranzutreiben.

In Bezug auf die Errichtung von Ladestationen kündigte der Minister für die Belebung der Produktion, Arnaud Montebourg, am 4. Oktober 2012 an:
 Projekte zur großflächigen Aufstellung von Ladestationen in Ballungszentren mit mehr als 200 000 Einwohnern bzw. Projekte, die von Regionen eingebracht werden, können durch das „Programm Zukunftsinvestitionen“ finanziert werden.
 Projekte zur schnelleren Aufstellung von Ladestationen auf Autobahnen, Parkplätzen etc. können über einen begrenzten Zeitraum aus Mitteln des „Programms Zukunftsinvestitionen“ unterstützt werden.

Im Rahmen des im Juli vorgestellten „Automobilplans“ werden 350 Millionen Euro Zukunftsinvestitionen für diesen vorrangigen Sektor verwendet erden, um so die Belebung der Produktion zu unterstützen.

Das „Programm Zukunftsinvestitionen“ war Mitte 2010 von der vorigen Regierung aufgelegt worden und erzielt einen breiten politischen Konsens. Es ist im Nachtragshaushalt vom 9. März 2010 aufgeführt und gehört zu den Reformmaßnahmen, die zur Modernisierung des Landes in Angriff genommen wurden: Autonomie der Hochschulen, Plan Campus, Unterstützung der KMU und der Industrie, Umweltgipfel Grenelle u. a. Die im Rahmen des „Programms Zukunftsinvestitionen“ unterstützten Projekte in den Bereichen digitale Wirtschaft, Aufwertung der Forschung, Industrie und KMU sollen mit Unterstützung von Banken und Privatunternehmen mitfinanziert werden, von denen 20 bis 25 Milliarden Euro erwartet werden.

Letzte Änderung 16/10/2012

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