Erneuerbare Energien kommen in Frankreich voran [fr]

JPEG Im Oktober 2014 hat das französische Generalkommissariat für nachhaltige Entwicklung (CGDD) eine statistische Studie über erneuerbare Energien in Frankreich veröffentlicht. Demnach lag der Anteil der erneuerbaren Energien am tatsächlichen Energieverbrauch 2012 bei 13,7% (Deutschland 2013: 12,3%, Quelle: Bundeswirtschaftsministerium) und damit knapp unter dem im nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energien (PNA) festgelegten Ziel.

2020 soll Frankreich laut Zielvorgabe der EU-Richtlinie 2009/28/EG über erneuerbare Energien 23 % seines gesamten Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen beziehen.

Der dem Parlament aktuell vorliegende Gesetzentwurf zum Energiewandel formuliert mit einem Anteil erneuerbarer Energien von 32% bis 2030 eine ambitionierte Zielmarke. Der Kurs, den Frankreich zur Erreichung dieses Ziels verfolgen muss, wurde in einem nationalen Aktionsplan festgehalten. 2012 stellten die erneuerbaren Energien im französischen Mutterland die viertgrößte Energiequelle dar, nach Primärelektrizität aus nicht erneuerbaren Quellen, Erdölprodukten und Gas. Nichtsdestotrotz bleiben diese Ergebnisse für das Jahr 2012 unter der im PNA verankerten Zielvorgabe von 14 % zurück. In den Bereichen Photovoltaik und Biogas werden die Ziele eingehalten, ein beachtlicher Rückstand ist hingegen bei der Windkraft, der thermischen Solarenergie und der Erdwärme zu verzeichnen. Die Energiegewinnung aus Windkraft zum Beispiel müsste bis 2020 um das Vierfache zunehmen.

- Gesetz zum Energiewandel: Frankreich setzt auf erneuerbare Energien und weniger Atomstrom

Letzte Änderung 05/01/2015

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