Europäische Hochschulen – Pressemitteilung des Ministeriums für Hochschulen, Forschung und Innovation [fr]

Paris, 30. August 2019
Die Europäische Kommission hat von den 54 Bewerbungen, die sie erhalten hat, 17 ausgewählt, an denen 114 Hochschuleinrichtungen aus 24 Mitgliedsstaaten beteiligt sind.

Die Kommission hat sich bereit erklärt, Mittel in Höhe von insgesamt 85 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, und damit 25 Millionen Euro mehr als zuletzt angekündigt. 16 französische Einrichtungen sind in 14 der 17 ausgewählten Projekte vertreten, was das außergewöhnliche europäische Engagement der französischen Universitäten bekundet.

Frankreich hat beschlossen, diese europäische Ausschreibung zu unterstützen und im Rahmen der dritten Phase des Programms für Zukunftsinvestitionen (PIA3) ein Budget von 100 Millionen Euro für zehn Jahre aufzuwenden, das den französischen Hochschuleinrichtungen zugutekommen soll, die in von der Kommission sehr positiv bewertete Projekte für Europäische Hochschulen involviert sind und einen entsprechenden Antrag stellen.

Dieses Vorgehen ist in zweierlei Hinsicht beispiellos. Zunächst einmal knüpft es nahtlos an den von der Kommission eingerichteten Prozess zur Auswahl der siegreichen Projekte an.

Folglich wird diese umfassende Finanzierung, die jene vonseiten der EU praktisch verdoppelt, durch ein einfaches und flexibles Verfahren eingeleitet, das auf einem lediglich zweiseitigen Dossier beruht. Zum Zweiten hat dieses Vorgehen die Entwicklung einer deutsch-französischen Partnerschaft ermöglicht, in der beide Länder beschlossen haben, denselben Ansatz im Umgang mit ihren erfolgreichen nationalen Vertretern zu wählen.

Angesichts des Erfolgs der Projekte mit Beteiligung französischer Hochschuleinrichtungen hat der Staat entschieden:

  • alle Einrichtungen, die an einem der siegreichen Projekte beteiligt sind, dazu zu ermuntern, einen Antrag auf staatliche Förderung zu stellen;
  • - vier weitere Einrichtungen, die sich an einem der nicht von der Kommission finanzierten Projekte beteiligen, aber eine Bewertung erhalten haben, die nahe an den Mindestanforderungen für ausgewählte Projekte liegt, ebenfalls dazu zu ermuntern.

So wird der Staat insgesamt 20 französische Einrichtungen fördern, was etwa 50% der ursprünglichen Bewerber entspricht. Hinsichtlich der Zahl der beteiligten Universitäten und des Niveaus der staatlichen Unterstützung befindet sich Frankreich damit unter jenen Ländern, die den größten Beitrag zu diesem neuen Instrument des europäischen Aufbauwerks leisten.

(Quelle: Website des Ministeriums für Hochschulen, Forschung und Innovation)

Letzte Änderung 09/09/2019

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