Europaminister Repentin zum Gedenken an das Ende des 1. Weltkrieges [fr]

Gedenken an den 11. November: Mitteilung von Staatsminister Thierry Repentin (12.November 2013)

Nach dem Zweiten Weltkrieg wollten die Gründerväter Europas den Nationalismus, der zwei Mal innerhalb von 30 Jahren einen weltweiten blutigen Konflikt ausgelöst hatte, mit der deutsch-französischen Aussöhnung und den ersten Schritten der europäischen Integration mattsetzen.

Wir sind die Erben dieses Engagements für Europa, und es liegt in unserer Verantwortung, diesen Nachlass zu pflegen.

Der 11. November ist für alle republikanischen Kräfte Anlass, zusammenzukommen, der Millionen Europäer, die in den Sog der beiden Weltkriege geraten waren, zu gedenken und das, was uns Europa in erster Linie gebracht hat, zu würdigen, nämlich den Frieden und die Überwindung der sinnlosen Rivalitäten zwischen europäischen Nationen. Es ist auch der Moment, der heroischen Tat der Widerstandskämpfer von Oyonnax zu gedenken, die das Vichy-Regime herausgefordert hatten und die für die Werte standen, die Frankreich und Europa sich heute teilen.

Die Gedenkveranstaltungen zu 100 Jahre Erster Weltkrieg und 70 Jahre Befreiung werden auch die Gelegenheit bieten, die deutsch-französische Freundschaft und die Freundschaft zwischen den europäischen Staaten zu feiern.

Die Bande, die uns Europäer heute miteinander verbinden, sind keine Leugnung, sondern vielmehr eine Würdigung der von unseren Vorfahren gebrachten Opfer. Wir gedenken heute aller Kämpfer, die gefallen sind, damit es keinen Krieg mehr gibt, und wir bauen Europa auf, damit das Versprechen auf Frieden und Freiheit eingehalten wird.

Letzte Änderung 13/11/2013

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