Filmförderung mit mehr Transparenz aufrecht erhalten [fr]

JPEG Am 23. Januar 2013 findet im Auftrag von Kulturministerin Aurélie Filippetti ein Panel zur Filmförderung in Paris statt. Es wird vom Centre national du cinéma (CNC) veranstaltet und wird das bestehende System der Filmfinanzierung erörtern.

Die Beiträge und Kommentare, die seit Beginn der Polemik über die Gagen einiger der berühmtesten französischen Filmstars zu lesen sind, „zeigen, dass Aufklärung und Transparenz in der Sache notwendig sind, um das bestehende Finanzierungssystem des französischen Films verständlich zu machen“, so die Ministerin am 7. Januar 2013.

Es geht darum, die Vorteile des bestehenden Systems aufzuzeigen, wozu auch die Verteilung der Aufschläge auf Kinokarten gehört. h Verbesserungsmöglichkeiten sollen dabei selbstverständlich nicht ausgeshlossen werden..

Das CNC behält 10,7 % des Preises jeder Kinokarte ein und investiert diese Einnahmen in Kofinanzierungen von Filmen, insbesondere von Autorenfilmen, die ohne diese Beiträge nicht produziert werden könnten.

Aurélie Filippetti bewertet das bestehende Finanzierungssystem als „guten, gerechten und hilfreichen Mechanismus, der mehr Geld in die Branche fließen lässt, als er ihr entnimmt“. „Ich möchte an dieser Vorgehensweise festhalten“, so die Ministerin am 5. Januar.

- Die französische Filmförderung
- Frankreich streitet über Filmgagen (Rheinische Post)

Letzte Änderung 15/01/2013

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