Frankreich ab 15. März mit neuen unsichtbaren Radarfallen [fr]

JPEG Frankreich-Touristen aufgepasst. Ab dem 15.März kommt in Frankreich eine neue Generation von Radarfallen zum Einsatz. Diese sind quasi unsichtbar in einem Fahrzeug angebracht und erlauben Kontrollen im fließenden Verkehr, und zwar auch in der Gegenrichtung.

Geschwindigkeitsüberschreitungen sind der Hauptgrund für tödliche Unfälle auf der Straße: 2012 waren es 26% der Unfallopfer und damit fast 1000 Tote. Seit 2003 trugen Radarfallen laut der Behörde der Verkehrssicherheit (Sécurité routière) zu einer Senkung der Durchschnittsgeschwindigkeit um 10 km/h und auch zu dem starken Rückgang von Todesfällen im Straßenverkehr bei.

Die meisten Verkehrsteilnehmer hielten die Geschwindigkeitsbeschränkungen in der Nähe von Radarfallen ein, mit den neuen Kontrollen im fließenden Verkehr sollen Verkehrsteilnehmer dazu angehalten werden, die Regeln überall zu beachten und nicht nur dort, wo kontrolliert würde, so die Sécurité routière.

Die neuen Radargeräte werden hinter den Nummernschildern eines Zivilfahrzeugs angebracht, dass von zwei Polizisten in Uniform gefahren wird.

Es werden Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 10% über dem Tempolimit per Foto geahndet. Doch Achtung, die neuen Geräte benötigen nicht einmal mehr einen verräterischen Blitz, um Verkehrssünder auf Papier zu bannen.

Die neuen Radargeräte, die zunächst in circa 20 Départements zum Einsatz kommen, sollen nach und nach die seit 2004 / 2005 genutzten Geräte ersetzen.

Ab 15. März werden die ersten gebührenpflichtigen Verwarnungen ausgesprochen.

Letzte Änderung 03/04/2017

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