Frankreich auch 2013 attraktiv für Auslandsinvestitionen [fr]

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Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds bleiben dieAuslandsinvestitionen in Frankreich stabil. 2013 investierten ausländische Investoren in 685 neue Projekte, gegenüber 693 im Jahr 2012. Dadurch konnten noch mehr Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten werden als im Vorjahr (29 631 gegenüber 25 908). Die Zahlen belegen, dass Frankreich sogar in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation in Europa ein attraktiver Standort für Investoren aus dem Ausland bleibt.

Wer investiert?

Mit 122 Projekten (d.h. 18 %) führen die USA die Liste an, gefolgt von Deutschland mit 106 und Italien mit 64 Projekten. Insgesamt vereinen die europäischen Länder 61 % der Investitionen auf sich (58 % im Vorjahr). Bei einigen, wie im Fall von Großbritannien, Belgien, Niederlande, Schweden und Österreich, ist sogar ein starker Anstieg zu verzeichnen. Aber auch der Anteil der Investitionen aus den Schwellenländern (11 %) nahm weiter zu – während 2012 noch 39 Länder in Frankreich investiert hatten, waren es 2013 bereits 44. Im asiatischen Raum hat Japan mit 35 Projekten die Nase vorn, dicht gefolgt von China mit 33 Projekten.

Wo wird investiert?

Die Bereiche Forschung und Entwicklung, Design und Ingenieurwesen sind mit 77 Investitionsentscheidungen im Jahr 2013 (gegen 58 im Vorjahr) auf einem historischen Rekordstand. Die digitale Wirtschaft bleibt allerdings Spitzenreiter in der Gunst der ausländischen Investoren.

Die Investitionen in der Industrie zogen ebenfalls wieder an (209 Investitionsentscheidungen gegenüber 194 im Jahr 2012), was besonders erfreulich ist, da das produzierenden Gewerbe sehr arbeitsplatzintensiv ist. Deutschland ist hier Spitzenreiter unter den Investoren. Erfreulich sind außerdem die steigenden Investitionen in gefährdete Standorte. Die Zahl der geretteten Arbeitsplätze konnte hier zwischen 2012 und 2013 um 50 % gesteigert werden.

Was macht Frankreich attraktiv?

Frankreich ist mit seinen vielfältigen Regionen ein attraktives Land für Investitionen in diversen Bereichen. Politische Maßnahmen schaffen zudem ein investitionsfreundliches Umfeld; so begünstigt etwa die 2012 eingeführte Steuergutschrift für Forschungsaufwendungen (Crédit impôt recherche) Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung.

Letzte Änderung 24/06/2014

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