Frankreich begeht Gedenktag der Sklaverei [fr]

&copy: Elysée - JPEGStaatspräsident François Hollande nahm am 10. Mai an der Gedenkzeremonie zur Abschaffung der Sklaverei im Jardin du Luxembourg teil. Seit der Abstimmung des sogenannten Taubira-Gesetzes 2001, ist der 10. Mai ein offizieller nationaler Gedenktag. Die jetzige Justizministerin war damals als Abgeordnete Guayanas in der Nationalversammlung die treibende Kraft für die Verabschiedung dieses Gesetzes, das die Sklaverei als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit brandmarkte. Seitdem hat diese wie auch der Sklavenhandel einen bevorzugten Einzug in die Lehrbücher der Schulen und auch verstärkt in die Forschung in den Sozialwissenschaften gefunden.

Staatspräsident Hollande erinnerte während der Feierstunde an die Werte der Republik und würdigte die Erinnerungsarbeit angesichts der Unmöglichkeit das vergangene Unrecht wieder gut zu machen.

Frankreich ist im weltweiten Kampf gegen alle Formen der modernen Sklaverei aktiv. Dies gilt insbesondere für das 2002 ratifizierte Zusatzprotokoll der Konvention von Palermo, dessen Ziel es ist, gegen den Menschenhandel in all seinen Spielarten vorzugehen. Zudem unterstützt Frankreich weitere globale Initiativen und Aktionen der internationalen Organisationen und der Vereinten Nationen gegen den Kinderhandel und die Zwangsarbeit.

Letzte Änderung 13/05/2013

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