Frankreich begrüßt Genfer Übergangsabkommen zum iranischen Nuklearprogramm [fr]

GIF Der Iran und die Außenminister der UN-Vetomächte (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich) einigten sich am 24.11.2013 in Genf auf ein Übergangsabkommen zum iranischen Nuklearprogramm.

Staatspräsident François Hollande begrüßte in einem Kommuniqué ( 24.11.2013] die in Genf ausgehandelte Vereinbarung:

„Die erreichte Vereinbarung steht im Einklang mit den Forderungen Frankreichs in Bezug auf Vorräte und Anreicherung von Uran, die Aufkündigung der Indienststellung neuer Anlagen sowie der internationalen Überwachung. Sie ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Stopp des militärischen iranischen Nuklearprogramms und damit für die Normalisierung unserer Beziehungen zum Iran. Frankreich wird sich weiterhin für den Abschluss einer endgültigen Vereinbarung zu diesem Thema einsetzen. Die diese Nacht vereinbarte Zwischenlösung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“.

Außenminister Laurent Fabius hatte in Genf das Verhandlungsergebnis gewürdigt, welches das Recht des Irans auf die zivile Nutzung der Kernenergie bestätige, die Atombewaffnung aber ausschließe. Dennoch gelte es in Hinsicht auf die Umsetzung der Absichtserklärung des Irans weiterhin wachsam zu sein, so der Außenminister.

Letzte Änderung 25/11/2013

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