Frankreich bei ausländische Investoren weiter die Nr. 1 in Europa [fr]

Die französische Regierung ist sich des „engen Zusammenhangs zwischen Attraktivität und Export“ bewusst. „Ausländische Unternehmen, die sich in Frankreich niederlassen, schaffen neue Arbeitsplätze, produzieren und werden von hier international tätig. Sie haben eine positive Auswirkung auf unsere Außenhandelsbilanz, und wir müssen ihnen den nötigen Raum geben“, so die Staatsministerin für Außenhandel Nicole Bricq am 15. November 2012.

Der nationale Pakt für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung stärkt die Attraktivität des Standorts Frankreich mit Hilfe von drei wichtigen Maßnahmen:

- Senkung der Arbeitskosten um 20 Milliarden € mit den so genannten Steuererleichterungen für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (CICE)
- Festigung und Klärung der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen, unter anderem mit der Festschreibung der Steuergutschrift für Forschung und Entwicklung (Crédit Impôt Recherche)
- Vereinfachung der Verwaltungsverfahren

Unter den europäischen Ländern steht Frankreich als Empfängerland von ausländischen Investitionen in der Industrie nach wie vor an erster Stelle. Ferner dürften die von der französischen Regierung eingeleiteten Maßnahmen laut einer von KPMG veröffentlichten Studie („Guide to International Business Location Costs“) Frankreich verhelfen, vom 4. auf den 2. Platz unter den Industrieländern vorzustoßen.

Letzte Änderung 19/11/2012

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