Frankreich ehrt Stabsgefreiten der Bundeswehr Lienerth mit Militärorden

Verteidigungsattach Bruno Pinget und Stabsgefreiter Samuel Lienerth, Stetten 9.2.2009 © Attaché de Défense - JPEG Dem Stabsgefreiten Samuel Lienerth vom Feldjägerbataillon 452 aus Stetten am kalten Markt ist am 9.2.2009 in der Stettener Kaserne das französische Verdienstkreuz mit bronzenem Stern (Croix de la valeur militaire) verliehen worden. Als Personenschützer für das Team des Amtes für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des französischen Heeres hatte er einem Kameramann das Leben gerettet. Die Ehrung wurde vom Verteidigungsattaché der Französischen Botschaft in Deutschland Generalmajor Bruno Pinget vorgenommen.

Der 22 Jahre alte Soldat war mit dem Schutz von drei Militärs beauftragt, die im März 2008 in Mitrovica einen Bericht über eine serbische Demonstration gegen die Unabhängigkeit des Kosovos drehen sollten. Als die Soldaten der KFOR dabei brutal angegriffen wurden, rettete Lienerth mit seinem beherzten Eingreifen den direkt beschossen Kameramann Letourneur vor dem sicheren Tod.

Generalmajor Pinget unterstrich in seiner Verleihungsrede den beispielhaften Charakter dieser Aktion. Sie stehe für die Zusammenarbeit der Streitkräfte beider Länder im Zeichen der Übernahme gemeinsamer Verantwortung und Risiken.

Oberleutnant Lienerth war für seine Tat schon am 5. Februar 2009 von Bundesverteidigungsminister Jung mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold ausgezeichnet worden.

Letzte Änderung 02/05/2012

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