Frankreich engagiert sich für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe [fr]

JPEGDie Abschaffung der Todesstrafe auf der ganzen Welt ist eine der Prioritäten der französischen Außenpolitik: Außenminister Laurent Fabius hat am Rande der UN-Generalversammlung ein hochrangiges Treffen zu diesem Thema abgehalten.

Das Treffen fand wenige Tage vor dem offiziellen Start einer französischen Kampagne für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe am 9. Oktober 2012 statt. Frankreich, das sich mit Nachdruck gegen die Todesstrafe – überall und unter allen Umständen – einsetzt, fordert im Rahmen der Kampagne die Staaten auf, nicht nur ein Moratorium für die Anwendung der Todesstrafe einzuhalten, sondern diese rechtlich abzuschaffen, wie es in den letzten 20 Jahren nahezu 50 Staaten getan haben.

Frankreich begrüßt die Arbeit der Internationalen Kommission gegen die Todesstrafe, der Persönlichkeiten mit hoher moralischer Autorität angehören, wie der ehemalige Generaldirektor der UNESCO, Federico Mayor, der ehemalige französische Justizminister, Robert Badinter, oder die ehemalige Hochkommissarin für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen, Louise Arbour. Die Kommission wurde 2010 in Madrid auf Initiative des damaligen spanischen Ministerpräsidenten Zapatero ins Leben gerufen und hat ihren Sitz in Genf. Im Juni 2013 lädt die Internationale Kommission zum 5. Weltkongress gegen die Todesstrafe ein und im Oktober 2012 findet in Rabat der Regionalkongress gegen die Todesstrafe statt.

Letzte Änderung 04/10/2012

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