Frankreich in den UN-Menschenrechtsrat gewählt [fr]

GIF Bei einer Abstimmung am 12. November 2013 in New York ist Frankreich ab dem 1. Januar 2014 für die Dauer von drei Jahren in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gewählt worden. Somit kehrt Frankreich in das UN-Gremium zurück, wo es bereits von 2006 bis 2011 saß. Mit 174 Stimmen erhielt Frankreich bei der geheimen Direktwahl weitaus mehr als die erforderliche Mehrheit der Stimmen der Mitglieder der UN-Generalversammlung.

Frankreich verpflichtet sich, während seiner Amtszeit die Förderung und den Schutz aller Menschenrechte zu gewährleisten. Es wird mit seinen Partnern zusammenarbeiten, damit der Rat bei Verletzungen der Menschenrechte mit Nachdruck reagieren kann, wie heute im Fall Syrien, und damit er Länder in einer Krisen- bzw. Übergangssituation, wie Mali und die Zentralafrikanische Republik, unterstützen kann.

Frankreich wird insbesondere weiterhin auf die weltweite Abschaffung der Todesstrafe hinwirken und gegen das Verschwindenlassen überall auf der Welt eintreten. Es verpflichtet sich ferner, eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung jeglicher Form von Diskriminierung zu spielen, ganz besonders wenn diese gegen Frauen und LGBTI-Personen gerichtet sind.

Aus gegebenem Anlass hat Außenminister Laurent Fabius am 13. November die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für die Menschenrechte, Frau Navanethem Pillay empfangen.

Letzte Änderung 15/11/2013

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