Frankreich kehrt 2013 auf Wachstumspfad zurück [fr]

JPEG Nach einem Rückgang von jeweils 0,2 % in den beiden vorhergehenden Quartalen ist das französische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 2. Quartal 2013 um 0,5 % gestiegen, so das französische Statistikamt INSEE in einer Mitteilung vom 14. August 2013. Dies ist nach einer längeren Phase der Stagnation und des Rückgangs des BIP der stärkste Zuwachs seit dem ersten Quartal 2011.

Der Aufschwung wird besonders durch die Inlandsnachfrage getragen. Die Konsumausgaben der Haushalte stiegen nach einem Rückgang von 0,1 % zu Jahresbeginn um 0,4 %.

Auch die Exporte zogen nach einem weiteren Rückgang von 0,5 % zu Jahresbeginn im 2. Quartal mit + 0,2 % ebenso wie die Importe mit +1,9 % wieder an.

Die Produktion von Gütern und Dienstleistungen nahm im 2. Quartal nach einer Stagnation im vorhergehenden Quartal mit + 0,9 % deutlich zu. Hierfür waren insbesondere die Industrieproduktion (+ 2,0 % nach + 0,2 %) mit deutlichen Steigerungsraten in der Automobil- und Luftfahrtsindustrie (+ 8,2 %) und die unternehmensnahen Dienstleistungen (+ 0,7 %) verantwortlich.

Wirtschafts- und Finanzminister Pierre Moscovici wies in einer Stellungnahme auf die gesteigerte Binnennachfrage sowie auf die Aufhellung der europäischen Konjunktur hin. Zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung werde Frankreich seinen Reformkurs zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Wiederherstellung des Vertrauens fortsetzen.

Letzte Änderung 16/08/2013

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