Frankreich setzt sich für Straffreiheit von Homosexualität ein

Staatspräsident François Hollande hat vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Absicht Frankreichs bekräftigt, sich weiter für die Grundfreiheiten einzusetzen. Dazu gehört auch der Einsatz für die allgemein gültige Straffreiheit von Homosexualität.

In zu vielen Ländern werden Homosexuelle verfolgt und unterdrückt, wie Kriminelle oder Kranke behandelt, was der Würde des Menschen widerspricht, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert ist. Frankreich setzt sich daher für eine allgemein gültige Straffreiheit von Homosexualität ein – eine neue Etappe im Einsatz der Vereinten Nationen für die Menschlichkeit.

Frankreich wird mit der Ermöglichung der Eheschließung für alle Bürgerinnen und Bürger demnächst einen Schritt in Richtung Gleichberechtigung gehen. In Nordamerika, Lateinamerika, Afrika und Europa haben immer mehr andere Länder diesen Schritt getan. Der Kampf gegen Gewalt und Diskriminierung wegen sexueller Orientierung oder Geschlechtszugehörigkeit ist in immer mehr Ländern in der Gesetzgebung verankert, die sich so einer geschichtlich bedeutsamen Bewegung für Freiheit und Gleichheit anschließen.

Letzte Änderung 27/09/2012

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