Frankreich und Deutschland wollen bis Ende 2021 das Kükentöten beenden [fr]

Am 13. Januar 2020 trafen sich der französische Landwirtschaftsminister Didier Guillaume und seine deutsche Amtskollegin Julia Klöckner zu Gesprächen in Berlin, um über die Verbesserung des Tierwohls männlicher Küken zu beraten.

Zentraler Gegenstand des Austauschs war, die Praxis des „Kükenschredderns“ in Frankreich und Deutschland bis 2021 zu beenden. Dieser Beschluss wurde am 16. Oktober 2019 am Rande des deutsch-französischen Ministerrats in Toulouse gefasst.

Zusammen mit beteiligten Partnern aus beiden Ländern (Berufsorganisationen der Geflügelwirtschaft, Forschungseinrichtungen, technische Institute und Tierschutzverbände) wurden bei dem Treffen folgende Ziele verfolgt:

  • eine Bestandsaufnahme der möglichen Alternativen zur Tötung männlicher Küken in der Eierbranche abgeben;
  • wissenschaftliche und technische Erkenntnisse bündeln;
  • Erfahrungen teilen, um ein Ende dieser Praxis herbeizuführen.

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung

Letzte Änderung 20/01/2020

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