Frankreichs Außenhandelsdefizit geht 2012 deutlich zurück [fr]

JPEG Das Handelsdefizit Frankreichs ist 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 7 Mrd. € auf 67 Mrd. € zurückgegangen. Dies sei der insgesamt positiven Entwicklung bei den Exporten des Luftfahrtsektors, chemischer und kosmetischer Produkte sowie der Pharmaindustrie zu verdanken, so Außenhandelsministerin Nicole Bricq am 7. Februar 2013 bei der Vorstellung der Handelsbilanz 2012.

Dieser Rückgang zeige unter dem Vorzeichen der schleppenden Entwicklung der Weltwirtschaft und der Verteuerung der Energieimporte um 6,6 Mrd. € (von 62,4 auf 69 Mrd. €) in eine gute Richtung, so das Außenhandelsministerum. Unter Herausrechnung der Energieimporte hat sich das Außenhandelsdefizit sogar nahezu um die Hälfte, von 29 auf 15 Mrd. €, reduziert.

Für Nicole Bricq sind diese Zahlen ein gutes Signal für die Zukunft. Als fünftwichtigste Exportnation der Welt bleibe Frankreich damit ein wichtiger Partner mit einer sich verstetigenden Handelsbilanz, so die Ministerin.

Frankreich könne mit Zuversicht in das Jahr 2013 blicken, zumal die von der Regierung in die Wege geleiteten Reformen, insbesondere bei der Export-Finanzierung die ersten Früchte tragen dürften.

Letzte Änderung 13/02/2013

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