Französische Bevölkerung wächst 2013 auf 66 Mio. [fr]

JPEG Am 1. Januar 2014 lebten 66 Millionen Menschen in Frankreich, davon 63,9 Mio. in Kontinentalfrankreich und 1,9 Mio. in den Überseedepartements, ausgenommen Mayotte mit weiteren 0,2 Mio. Dies geht aus dem jüngst erschienenen Bevölkerungsbericht des nationalen Statistikinstituts INSEE hervor. Die französische Bevölkerung ist demnach im Jahr 2013 um knapp 300 000 Menschen gewachsen. Das ist das schwächste Wachstum seit der Jahrtausendwende. Der Zuwachs ist vor allem auf den Geburtenüberschuss zurückzuführen: 810 000 Menschen wurden 2013 geboren, 572 000 starben (ohne Mayotte).

Die Fertilitätsrate geht leicht zurück, ist aber nach wie vor eine der höchsten in Europa. Die Lebenserwartung bei der Geburt sowie im Alter von 60 Jahren steigt nach einem leichten Rückgang im Jahr 2012 weiter. Dabei schrumpfen die Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

2012 kamen auf drei Hochzeiten zwei eingetragene Lebenspartnerschaften. Nachdem die Zahl der eingetragenen Lebenspartnerschaften im Jahr 2011 stark zurückgegangen war, stieg sie 2012 wieder auf 160 200 an. Der Rückgang der Eheschließungen, der sich 2012 bemerkbar gemacht hatte, hielt 2013 weiter an. In diesem Jahr wurden rund 7 000 gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen, in drei Fünftel der Fälle zwischen Männern.

- Gesamtstatistik (frz.)

Letzte Änderung 21/01/2014

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