Französische Präsidentschaftswahlen: Elf Kandidaten zugelassen [fr]

Der Verfassungsrat hat am 18. März 2017 die offizielle Liste der zugelassenen Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen am Sonntag, den 23. April (1. Wahlgang) und am Sonntag, den 7. Mai (2. Wahlgang) veröffentlicht. Insgesamt 11 Kandidaten erreichten das für eine Kandidatur notwendige Quorum von mindestens 500 Patenschaften von Mandatsträgern. Der Verfassungsrat hat insgesamt 14.296 Patenschaften für gültig befunden.

Die Kandidaten in der durch Los bestimmten Reihenfolge:

-  Nicolas Dupont-Aignan
-  Marine Le Pen
-  Emmanuel Macron
-  Benoît Hamon
-  Nathalie Arthaud
-  Philippe Poutou
-  Jacques Cheminade
-  Jean Lassalle
-  Jean-Luc Mélenchon
-  François Asselineau
-  François Fillon.

Die „Paten“ der Präsidentschaftskandidaten

Ein Kandidat muss die Unterschrift von 500 Mandatsträgern aus mindestens 30 verschiedenen Departements oder Überseegebietskörperschaften erhalten. Ein Zehntel dieser Mandatsträger darf nicht aus demselben Departement oder derselben Überseegebietskörperschaft stammen. Dabei sind Mandatsträger auf nationaler Ebene sowie auf der Ebene der Gebietskörperschaften als sogenannte „Paten“ zugelassen. Die Namen der „Paten“ werden vollständig vom Verfassungsrat veröffentlicht (Gesetz vom 25. April 2016).

Diese so genannte Kandidatenvorstellung soll unernste Kandidaturen vermeiden und Kandidaturen von nationaler Bedeutung absichern.

- Präsidentschaftswahlen 2017: Kandidaten brauchen Wahlpaten

Letzte Änderung 06/06/2017

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