Französische Reederei CMA-CGM mit gigantischen neuen Containerschiffen [fr]

JPEG Nach dem 2012 in Dienst gestellten Containerriesen „Marco Polo“ ist die französische Reederei CMA CGM bald mit zwei weiteren Schwesterschiffen auf großer Fahrt. Eine Woche nach der Taufe „Alexander von Humboldt“ in Hamburg taufte der französische Staatspräsident François Hollande am 4. Juni 2013 in Marseille mit der „Jules Verne“ ebenfalls ein Schiff von gigantischem Ausmaß. Die bei Daewoo in Südkorea gebauten drei Schiffe der Reederei gehören damit zu den weltweit größten Containerschiffen.

Staatspräsident Hollande würdigte das „zukunftsweisende und alle Vorstellungskraft sprengende Werk“ des im Dienste der vor 35 Jahren gegründeten französischen Schifffahrtskonzerns CMA CGM stehen. Die Transportkapazität dieser Schiffe ist beeindruckend: Sie verfügen über Stellplätze für mehr als 16.000 Standardcontainer (das entspricht dem Volumen von fünf Airbussen der Serie A380). Der Staatspräsident hob ebenfalls die „umweltfreundlichen Innovationen“ der Auftraggeber hervor, da diese Containerschiffe deutlich weniger Kraftstoff als die Standardfrachter benötigen.

Seit seiner Gründung hat der Schifffahrtskonzern CMA CGM, der heute 18.000 Mitarbeiter beschäftigt, bereits über 400 Handelsschiffe bauen lassen. Wie Staatspräsident Hollande betonte, eröffnet dieses neueste Schiff auch für Frankreich neue Handelsperspektiven.

Der Containerriese „Jules Verne“ und seine Besatzung werden mehrmals im Jahr auf der Route zwischen Europa und Asien eingesetzt und Häfen in Busan und Shanghai in China sowie Southampton, Rotterdam und natürlich Marseille in Europa ansteuern. Bevor das Aushängeschild der Reederei jedoch seine lange Reise antritt, wird es noch einigen Nordseehäfen, darunter Hamburg einen Besuch abstatten. Die Route der „Alexander von Humboldt“ ging dagegen in entgegen gesetzter Richtung über Le Havre zum Suezkanal.

Letzte Änderung 10/06/2013

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