Französische Steuerbehörden fordern Google zur Steuerzahlung auf [fr]

JPEG Google – Die französischen Behörden haben das Unternehmen Google am 20. November aufgefordert, « seine Steuerangelegenheiten in Ordnung zu bringen ».

Frankreich führt derzeit Gespräche mit dem Unternehmen, nachdem der Fiskus bekannt gegeben hat, „welche Summen Google dem französischen Staat in etwa schuldet“. Der Betrag unterliegt dem Steuergeheimnis.

Die französische Regierung ist davon überzeugt, dass „die Behörden gegebenenfalls über genügend Informationen verfügen […], damit die Justiz die Einschätzungen der Behörden und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen bestätigt“. Es „ist nicht nur illoyal, sondern [auch] für alle schädlich“, wenn bestimmte Unternehmen ihren Pflichten nicht nachkommen, erklärte der Staatsminister für den Haushalt, Jérôme Cahuzac..

Die Steuerbehörden verdächtigen Google, sich durch die verschiedensten Praktiken „arm“ zu rechnen und über Finanzmontagen zu versteuernde Gewinne in Ländern mit niedrigen Steuersätzen anfallen zu lassen. Dies sei allerdings kein rein französisches Problem, so die Staatsministerin für kleine und mittlere Unternehmen, Innovation und digitale Wirtschaft Fleur Pellerin in einem Interview in iTele vom 9.November. Deshalb werde auf europäischer und internationaler Ebene über Möglichkeiten nachgedacht, diese Art von Steueroptimierungen einzuschränken.

Letzte Änderung 21/11/2012

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