Französische Tourismusvermarktung soll klarer strukturiert und sichtbarer werden [fr]

JPEG Über so genannte Destinationsverträge und verstärkte Kooperationen zwischen den Akteuren will die Regierung für eine verbesserte Vermarktung des Frankreich-Tourismus sorgen.

Unter Vorsitz von Außenminister Laurent Fabius wurden am 16. Dezember 2014 die ersten Destinationsverträge unterzeichnet. Die in ihren Ressorts ebenfalls für die Tourismusförderung zuständigen Staatssekretäre Matthias Fekl und Staatssekretärin Carole Delga nahmen ebenfalls an der Zeremonie teil, bei der sich die französische Regierung, die Gebietskörperschaften, Atout France und weitere Partner zusammenschließen, um den Tourismus in Frankreich stärker zu fördern.
Durch diese Verträge werden alle Akteure zusammengebracht, die sich für die Förderung einer bestimmten Region als Marke engagieren und diese auf internationaler Ebene sichtbarer und lesbarer gestalten wollen. Die Zusammenlegung personeller und finanzieller Mittel bietet viele Vorteile und eine weltweit wirksame Vermarktung französischer Reiseziele.

Die Unterzeichnung der Destinationsverträge gehörte zu den von Außenminister Fabius bei der Abschlussveranstaltung der Tourismus-Konferenz am 19. Juni 2014 angekündigten 30 Maßnahmen zur Stärkung des französischen Tourismussektors. Sie entspricht der Notwendigkeit, das Tourismusangebot in Frankreich besser zu strukturieren, das zwar sehr reichhaltig und vielfältig ist, aber eine zu geringe Sichtbarkeit besitzt und nicht ausreichend organisiert ist.

"Mit diesen ersten elf ausgewählten Verträgen wurde ein erster Schritt zur Verbesserung der Vielfältigkeit und der Lesbarkeit unseres Tourismusangebots vollzogen. Ich hatte dies bereits bei der Abschlussveranstaltung der Tourismus-Konferenz in vergangenen Juni angekündigt. Und nun, sechs Monate später, haben wir es bereits geschafft: Die ersten Destinationsverträge werden in wenigen Augenblicken unterzeichnet. Jeder dieser Verträge ist mit einem Gesamtbetrag von 75.000 Euro für drei Jahre ausgestattet, wobei die erste Zahlung in Höhe von 32.500 Euro bereits vor Weihnachten geleistet wird. Ziel ist es jetzt, dass alle Partner aktiv werden, um den Fahrplan auf den Weg zu bringen, den sie in ihrer Antwort auf die Ausschreibung vorgegeben hatten: Schaffung innovativer und wirkungsvoller Instrumente zur Förderung der Tourismusbranche, Priorisierung von ein oder zwei zukunftsträchtigen Themen und bestimmter „Zielmärkte“, die vorrangig einen bestimmten Kundenkreis ansprechen.

Letzte Änderung 13/03/2015

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