Französischer Verteidigungshaushalt bis 2019 ohne weitere Abstriche [fr]

(c) Ministère de défense - GIF Trotz der im April angekündigten Haushaltseinsparungen in Höhe von 50 Mrd. € bis 2017 gilt das am 10. Dezember 2013 verabschiedete Militärplanungsgesetzes 2014-2019 im vorgesehenen Rahmen weiter. Man müsse sich „um seine Umsetzung und die großen Grundsätze keine Gedanken machen, weil es um die Verteidigung unseres Landes geht.“, so Premierminister Manuel Valls am 23.Mai 2014.
Dabei verwies er darauf, dass die Streitkräfte in den letzten Jahren große Einsparungen hinter sich hätten und dass auch das Militärplanungsgesetz weitere Einschnitte vorsehe. Die Anfang des Jahres von Staatspräsident François Hollande gemachte Versicherung einer Verstetigung der Verteidigungsausgaben im Rahmen dieses Gesetzes werde nicht in Frage gestellt.

Dies sei auch notwendig, denn „im Militärplanungsgesetz sind alle unsere Fähigkeiten, die atomare Abschreckung, die Auslandseinsätze berücksichtigt. Frankreich ist eines der wenigen Länder in der Welt, das in mehreren Einsatzgebieten gleichzeitig intervenieren kann. Das ist der hohen Professionalität seiner Soldaten ebenso zu verdanken wie der Mittel, die wir unseren Streitkräften zur Verfügung stellen“, so der Premierminister.

Das Militärplanungsgesetz sieht Ausgaben in der Höhe von 190 Mrd. € bis 2019 vor, d.h. 31 Mrd. € im Jahr.

- Weitere Informationen zum Militärplanungsgesetz

Letzte Änderung 25/07/2014

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