Freihandelsabkommen EU-USA: Kulturelle Ausnahme festschreiben [fr]

(c) economie.gouv.fr - JPEG Nach den Erklärungen von EU-Kommissar Karel de Gucht, Europa würde die „kulturelle Ausnahme“ (exception culturelle) nicht aufs Spiel setzen, hat die französische Regierung gefordert, sie in das Mandat für die Verhandlungen eines Freihandelsabkommens mit den USA aufzunehmen.

Frankreich hat seine Zustimmung zu den Verhandlungen über eine transatlantische Partnerschaft mit den USA an die conditio sine qua non der „kulturellen Ausnahme“ geknüpft. Diese müsse ohne Abstriche festgeschrieben werden, wobei besonders der audiovisuelle Sektor vom Freihandelsabkommen auszunehmen sei.

Um alle Zweideutigkeiten auszuräumen, müsse das Mandat unter der irischen Ratspräsidentschaft entsprechend modifiziert werden, so die Ministerinnen für Außenhandel bzw. Kultur, Nicole Bricq und Aurélie Filippetti in einem gemeinsamen Kommuniqué
vom 23.4.2013.

Letzte Änderung 24/04/2013

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