Gedenkveranstaltung 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg: Staatspräsident Macron ruft zum Frieden unter den Staaten auf [fr]

Bei der Gedenkveranstaltung am 11. November 2018 anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren rief Staatspräsident Macron vor 120 ausländischen Würdenträgern zum Frieden unter den Völkern und den Staaten auf.

Er betonte, dass die Lehre aus dem Ersten Weltkrieg nicht die Feindseligkeit eines Volkes vor dem anderen bedeuten dürfe, ebenso wenig wie das Vergessen der Vergangenheit. Er appellierte an die politischen Entscheidungsträger, ihrer Bevölkerung gegenüber eine gewaltige Verantwortung zu bekräftigen: nachfolgenden Generationen eine Welt zu hinterlassen, von der die vorangegangenen nur träumen konnten. Nur gemeinsam können die Bedrohungen der heutigen Zeit abgewendet werden. Das sind: Klimawandel, Armut, Hunger, Ungerechtigkeit und Ignoranz.

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Frieden durch Multilateralismus

Als erfolgreiches Modell zum Aufbau gemeinsamer Ziele nannte Staatspräsident Macron die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich sowie die Europäische Union, die dem Kontinent dauerhaften Frieden brachte.

Auf unserem Kontinent findet sich diese Welt in der gewachsenen Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich und dem Willen wieder, einen Grundstock gemeinsamer Ziele aufzubauen. Sie findet sich in der Europäischen Union wieder, ein freiwillig eingegangenes Bündnis, beispiellos in der Geschichte, das uns von unseren Zivilkriegen erlöste.

Darüber hinaus ging er auf die Vereinten Nationen als Garant für Kooperationsbereitschaft und für den Schutz des Allgemeinwohls ein und warnte vor der Rückkehr alter Dämonen, durch die das Friedenserbe gefährdet werden könnte.
Lesen Sie die vollständige Rede in deutscher oder französischer Sprache.

Letzte Änderung 23/11/2018

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