Gesetz zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes tritt in Kraft [fr]

JPEG Nach der Verabschiedung durch den Senat am 14. Mai 2013 ist das Gesetz zur Reform des Arbeitsmarktes endgültig in Kraft getreten.

Die Nationalversammlung hatte am 9. April 2013 das Gesetz mit 250 Ja-Stimmen (26 Nein und 278 Enthaltungen) verabschiedet. Aufgrund der Dringlichkeit des Vorhabens ging das Gesetz auf Antrag der Regierung im Schnellverfahren, d.h. mit nur einer Lesung pro Kammer, durch die parlamentarische Beratung.

Das Gesetz setzt die Vereinbarung der französischen Arbeitgeber mit der Gewerkschaftsmehrheit vom 11. Januar um, die sich am skandinavischen Modell orientierend, auf eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes bei gleichzeitig besserer Absicherung der Arbeitnehmer (Flexicurity) geeinigt hatten.

Die Reform sieht unter anderem die Möglichkeit von Kurzarbeit und erleichterten Entlassungsmodalitäten in Krisenzeiten vor. Gleichzeitig werden prekäre Beschäftigungsverhältnisse zurückgedrängt, und die Teilzeitarbeit wird arbeitnehmerfreundlicher gestaltet. Zudem erhalten die Arbeitnehmer Sitz und Stimme in den Aufsichtsräten und erweiterte Mitspracherechte.

-  Die wesentlichen Punkte des Gesetzes
-  Gesetz in französischer Sprache

Das Gesetz ist nicht nur eine wichtige Strukturreform, sondern auch ein Ausdruck der Verantwortung, der sich die Sozialpartner stellen.

Letzte Änderung 15/05/2013

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