Goldene Palme des 66.Filmfestivals in Cannes an „La Vie d’Adèle“ [fr]

JPEG Die 66. Filmfestspiele von Cannes sind am 26.5.2013 mit der Verleihung der Goldenen Palme im Grand Théatre Lumière zu Ende gegangen.

Die Goldene Palme wurde an die französisch-belgische Koproduktion La Vie d’Adèle des französischen Regisseurs Abdellatif Kechiche verliehen. Der dreistündige Film handelt von einer ersten großen lesbischen Liebe.

Der Hauptpreis des Festivals ging aber erstmals nicht nur an den tunesischstämmigen Regisseur, sondern gleichzeitig auch an die beiden Hauptdarstellerinnen Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos.

Die amerikanischen Brüder Ethan und Joel Coen wurden für Inside Llewyn Davis mit dem großen Preis der Jury ausgezeichnet.

Der Amerikaner Bruce Dern (im Roadmovie Nebraska von Alexander Peyne) und die Französin Bérénice Bejo (in The Past des Iraners Asghar Fahardi) wurden als beste Schauspieler bzw. Schauspielerin gewürdigt.

Der Preis der besten Regie ging an den Mexikaner Amat Escalante für den im Drogenmilieu spielenden Film Heli.

- Liste der Preisträger

Der Jurypräsident Steven Spielberg erinnerte in seinem Statement zur Preisverleihung an die Wichtigkeit der kulturellen Ausnahme im internationalen Handel, der die weltweite Vielfalt des Kinos ermögliche.

Letzte Änderung 27/05/2013

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