Immobilien: Eigentumsquote steigt in Frankreich kontinuierlich an [fr]

JPEG Laut einer Veröffentlichung des Generalkommissariats für nachhaltige Entwicklung leben die Franzosen zunehmend in den eigenen vier Wänden. Insgesamt gibt es in Frankreich mit Überseegebieten 33,8 Mio. Wohnungen.

2011 lebten 16,4 Mio. Haushalte in Eigentum, was einer Eigentumsquote von 58,1% entspricht. Innerhalb nur eines Jahres stieg die Zahl der Immobilienbesitzer um 1%, d.h. um 345.000 Wohnungen.

Die Tendenz zum Eigenheim steigt seit 20 Jahren
und betrifft insbesondere Wohnlagen in kleineren Gemeinden (+1,3% in 2011). 1991 lag die Eigentumsquote noch bei 54,9%. Zum Vergleich: In Deutschland beträgt die Eigentumsquote 45,7%.

5,2 Mio. Haushalte wohnen in einer Sozialwohnung, was einem Anteil von 18,4% entspricht und 6,6 Mio. Haushalte leben in einer privaten Mietwohnung. Der Anteil der Mieter in privat vermieteten Wohnungen sinkt seit 1991 kontinuierlich (-3,5 %).

Auch im Mietwohnungsbau werden seit der Wiederbelebung des Sozialwohnungsbaus 2007 hauptsächlich Wohnungen in diesem Segment gebaut.

Zudem nimmt auch die Zahl der Menschen in Gemeinschaftsunterkünften zu, was vor allem an der zunehmenden Unterbringung von Rentnern in Altersheimen liegt. Insgesamt sind etwa 1,2 Mio. Personen (1,9% der Bevölkerung) in Alters-, Studenten- und Wohnheimen oder in Behinderteneinrichtungen untergebracht.

- Bericht des Commissariat général au développement durable "l’Etat du logement en 2011" (Frz.)

Letzte Änderung 22/08/2013

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