Kulturministerin Fleur Pellerin bei der 65. Berlinale [fr]

Die Ministerin für Kultur und Kommunikation Fleur Pellerin stattete im Rahmen ihrer Gespräche in Berlin über die Entwicklung der digitalen Medien und Fragen des Urheberrechts auch der 65.Berlinale einen Besuch ab.

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© Bundesregierung Schacht

Dabei verlieh sie am 9. Februar bei einer Feier in der Französischen Botschaft die hohen französischen Orden für Kunst und Literatur an die deutsche Schauspielerin Nina Hoss, den Theaterregisseur Thomas Ostermeier sowie die Filmproduzentin Manuela Stehr.

Zudem stand der Besuch des französischen Wettbewerbsfilm Journal d’une femme de chambre von Benoît Jacquot und ein Treffen mit Vertretern der Filmbranche auf dem Programm.

Zusammen mit der Staatsministerin für Kultur Monika Grütters war sie zudem am 9. Februar Ehrengast bei der Verleihung des Franz Hessel Preises im Haus der Commerzbank.

Der Franz Hessel Preis
Der deutsch-französische Franz Hessel Preis, der seit 2010 verliehen wird, ging in diesem Jahr an die Deutsche Esther Kinsky und ihre französische Kollegin Christine Montalbetti.

Der Preis, der von der Stiftung Genshagen sowie der Villa Gillet in Lyon getragen wird, ist mit je 10.000 € dotiert. Er wird durch die Kulturstaatsministerin und das französische Kulturministerium finanziell unterstützt.

Ziel des Preises ist es, die deutsche und französische Gegenwartsliteratur im jeweils anderen Land bekannter zu machen. Zu diesem Zweck wird jeweils ein Autor aus Frankreich und aus Deutschland ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet abwechselnd in beiden Ländern statt.

Der Schriftsteller, Übersetzer und Literaturkritiker Franz Hessel (1880-1941), der in Berlin und Paris lebte, bemühte sich zeitlebens um den Austausch zwischen Frankreich und Deutschland.

Letzte Änderung 11/02/2015

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