Laizität: der französische Staatspräsident begrüßt die Schaffung der Beobachtungsstelle für Kultur- und Religionspluralismus Pharos [fr]

JPEGAnlässlich der offiziellen Eröffnung der Beobachtungsstelle für Kultur- und Religionspluralismus Pharos am 3. Oktober 2012 erinnerte der Staatspräsident daran, dass in Frankreich alle Bürger eine gemeinsame Bezugsgröße, einen gemeinsamen Handlungsrahmen und eine übergeordnete Rechtsnorm haben: die Laizität, d.h. das Recht auf die Ausübung aller Religionen und deren Koexistenz, unter Achtung der jeweiligen Einzigartigkeit und des in der französischen Republik für alle geltenden Rechts. Laizität setzt voraus, dass kein Kult anerkannt, aber auch kein Kult verachtet wird.

Dieser Aufgabe hat sich die Beobachtungsstelle Pharos verschrieben, indem sie über die Achtung des Kultur- und Religionspluralismus weltweit – Frankreich eingeschlossen – informiert. Der Staatspräsident betonte, dass Frankreich weder Hass noch Gewalt gegen Personen oder Gruppen hinnehmen werde. Gemeinsam mit anderen europäischen Partnern setzt es sich für die Verabschiedung von EU-Richtlinien zur Unterstützung der Religions- und Glaubensfreiheit außerhalb der Europäischen Union ein.

Ziel dieser Beobachtungsstelle Pharos ist es, deutlich auf die in letzter Zeit immer häufiger und gravierender werdenden Verletzungen der Glaubens-, Meinungs- und Religionsfreiheit weltweit hinzuweisen. Pharos wird zum Teil vom Ministerium für auswärtige Angelegenheiten finanziert.

Letzte Änderung 05/10/2012

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