Landwirtschaft profitiert vom Plan zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit [fr]

Der Minister für Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft, Stéphane Le Foll und der Staatsminister für Ernährungswirtschaft, Guillaume Garot begrüßten die am 6.11.2012 angekündigten Maßnahmen der Regierung für eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit, die auch der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie zu gute kämen.
Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft gehören in Frankreich zu den wichtigsten Arbeitgebern, aber auch zu den Branchen, die am stärksten in der europäischen und internationalen Konkurrenz stehen. Mit vielen Arbeitskräften und einem überwiegenden Anteil an kleinen und mittelständischen Unternehmen stellt die Wettbewerbsfähigkeit für sie eine besondere Herausforderung dar.

Folgende Maßnahmen der Regierung werden sich sofort positiv auf die Landwirtschaftsbetriebe und die KMU im Bereich Ernährungs- und Forstwirtschaft auswirken:

- Die so genannten Steuerentlastungen für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (CICE) werden auf die Bruttolohnsumme derjenigen Löhne angewendet, die unter der 2,5-fachen Höhe des Mindestlohns SMIC liegen. Sie kommen also jenen Landwirten und dem verarbeitenden Gewerbe (z. B. Schlachthöfen) zu gute, die einer massiven Konkurrenz ausgesetzt sind. Die dadurch entstehende Entlastung entspricht in etwa 6 % der vom Arbeitgeber geleisteten Sozialabgaben.

- Die Mechanismen zur Exportförderung der KMU, die gerade für die Entwicklung der Nahrungsmittelbetriebe von entscheidender Bedeutung sind, werden gestärkt und vereinheitlicht.

- Die Nahrungsmittelindustrie wird in die Liste jener strategischen Bereiche aufgenommen, die Finanzierungsmöglichkeiten von der neu gegründeten Investitionsbank erhalten.

Diese Maßnahmen tragen neben der Gemeinsamen Agrarpolitik zur wirtschaftlichen Belebung im landwirtschaftlichen Raum bei.

Letzte Änderung 08/11/2012

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