Michael Edwards, der neue „Unsterbliche“ der Académie française [fr]

JPEG Der französisch-britische Dichter Michael Edwards wurde am 21. Februar 2013 in die Académie française aufgenommen.

Michael Edwards, französischer Staatsbürger, in England geboren, Professor am Collège de France und Übersetzer, hat die „Unsterblichen“ - les immortels, wie die Mitglieder der Académie française genannt werden - begeistert. Wie schon fast Tradition in der Akademie, musste auch Michael Edwards drei Versuche starten, bevor er auf den Sessel des 2011 verstorbenen französischen Schriftstellers Jean Dutourd gewählt wurde. „Ich freue mich, einen französisch-britischen Aspekt in die Académie française einbringen zu können. Ich leide sehr darunter, dass so viele Anglizismen in die französische Sprache Einzug halten, aber ich muss auch sagen, dass das Englische nicht nur eine Bedrohung darstellt“, sagte er nach seiner Wahl.

Der Shakespeare-Experte wurde 1938 in der Nähe von London geboren. Michael Edwards, der sowohl in Englisch als auch Französisch schreibt, ist seit 2002 Inhaber eines Lehrstuhls für literarisches Schaffen in englischer Sprache am Collège de France. Obwohl er eigentlich Schreiben in englischer Sprache unterrichten müsste, gibt er gerne zu, dass er diese Gelegenheit vor allem dazu nutzt, um über französische Literatur zu sprechen.

Auf die Frage, welcher Kommission er gerne beitreten würde, antwortete der neue Unsterbliche, dass er sich glücklich schätzen würde, wenn er an der Überarbeitung des Wörterbuchs (Dictionnaire de l’Académie française) mitwirken könne.

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Letzte Änderung 05/03/2013

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