Minister Ayrault und Le Drian bei der 53. Münchner Sicherheitskonferenz [fr]

Außenminister Jean-Marc Ayrault, und Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian waren am 17. Und 18. Februar Gäste der Münchener Sicherheitskonferenz . Sie tauschten sich dort mit den wichtigsten Entscheidungsträgern der internationalen Sicherheitspolitik über aktuelle Krisen und künftige Herausforderungen in der internationalen Sicherheitspolitik aus.

In diesem Jahr drehte es sich hauptsächlich um die Zukunft der transatlantischen Beziehungen und der NATO, den Stand der europäischen Zusammenarbeit bei Sicherheit und Verteidigung und um die Beziehungen zu Russland. Die Krise in Syrien, die Sicherheit im Asien-Pazifik-Raum und der „Informationskrieg“ standen ebenfalls auf der Tagesordnung.

Zusammen mit seinem deutschen Amtskollegen Sigmar Gabriel nahm Außenminister Ayrault unter anderem an einer Diskussionsrunde zur Sicherheit in Europa und zu den transatlantischen Beziehungen teil. Dabei gab er seiner Überzeugung Ausdruck, dass „Multilateralismus das Mittel gegen Nationalismus und der Weg, gemeinsam zu Frieden, Sicherheit und Wohlstand beizutragen“ sei. Frankreich und Deutschland seien zudem in einer unsicheren Welt entschlossen, die Einheit der Europäischen Union zu stärken „.

Zudem nutzte er seinen Aufenthalt in München für bilaterale Gespräche mit einigen seiner Amtskollegen.

Bei dem Panel, der der Zukunft der NATO gewidmet war, charakterisierte
Verteidigungsminister Yves Le Drian Frankreichs Politik in der NATO als getragen durch „Solidarität und eigene Akzente.“

© Ambassade de France
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© Défense
Stichwort: Münchener Sicherheitskonferenz

Bei der Münchener Sicherheitskonferenz kommen alljährlich im Februar die wichtigsten Entscheidungsträger der internationalen Sicherheitspolitik im Hotel Bayerischer Hof in München zusammen. Die hochrangigen Führungspersönlichkeiten aus aller Welt tauschen sich dabei über aktuelle Krisen und Herausforderungen in der internationalen Sicherheitspolitik aus.

Die "Münchner Sicherheitskonferenz", ehemals "Internationale Wehrkunde-Begegnung" genannt, wurde nach dem Ende des Kalten Krieges vom Verleger und dem Vertreter des militärischen Widerstands Ewald-Heinrich von Kleist im Herbst 1963 gegründet.

Letzte Änderung 28/04/2017

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