Neue Bahninvestitionen mit LGV Bordeaux – Toulouse [fr]

JPEG Frankreich will in den kommenden 10 Jahren weitere 5 bis 6 Milliarden Euro in neue Bahn- und Nahverkehrsprojekte investieren. Zudem soll auch die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Bordeaux und Toulouse realisiert werden. Dieses kündigte die Regierung bei der ersten Sitzung des strategischen Ausschusses für Schienenverkehr am 11. Januar 2013 in Valenciennes an.

Diese Investitionen sollen auch die Innovation der Bahnindustrie fördern, die sich zurzeit voll im Umbruch befindet und ihr auch international mehr Sichtbarkeit verleihen.

Der Verkehrsminister kündigte an, 2013 400 Millionen Euro in die Erneuerung des Fuhrparks der Corail- bzw. Intercity-Züge zu investieren.

Das Verkehrsministerium wird außerdem eine dritte Ausschreibung lancieren, die sich an die Gebietskörperschaften richtet und ihnen dabei helfen soll, ihre Projekte mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf eigenen Fahrspuren, wie zum Beispiel Straßenbahnen, zu verwirklichen. Die Ausschreibung umfasst 450 Millionen Euro.

Das Wirtschaftsministerium wird ebenfalls Finanzierungsmöglichkeiten für den Erwerb und die Erneuerung von Regionalzügen prüfen.

Zu den Investitionen gehört auch ein möglicher Auftrag über 40 neue Hochgeschwindigkeitszüge durch die SNCF.

Der Staatspräsident hat darüber hinaus bestätigt, dass die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Bordeaux und Toulouse realisiert werde. Damit könne Toulouse von Paris aus nicht mehr in fünf, sondern in nur drei Stunden erreicht werden.

Mindestens 1 000 km des Schienennetzes sollen pro Jahr modernisiert werden, so der Staatspräsident.

Letzte Änderung 16/01/2013

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