Niki de Saint Phalle für Kinder in Hannover [fr]

Seit dem 3. März ist noch bis zum 4. August 2013 im Sprengel Museum in Hannover die Ausstellung der 2002 verstorbenen französischen Künstlerin Niki de Saint Phalles "Méchant Méchant und die verlorenen Spiele" zu sehen.

Méchant Méchant erzählt eine Kindergeschichte, die mit bekannten Motiven in die Welt der Künstlerin einführt.

Nach der Ankunft von „Méchant Méchant“ (Böse Böse), einem Ungeheuer, im Dorf kommt es zu Veränderungen und die Kinder Lita und Joe und der Hund Bluke stellen sich ihm mutig in den Weg. Sie müssen einige Abenteuer meistern, bevor Méchant Méchant ein glücklicher Bewohner des Dorfes wird.

Die weichen Formen, die für ihren Stil der 1990er-Jahre typisch sind, lassen ein buntes Dorf entstehen, dessen Häuser wie die berühmten ‚Nanas’ aussehen, und auch das Ungeheuer erinnert an die bedeutsame Figur des Drachen im Werk Niki de Saint Phalles.

Die Künstlerin wurde in Deutschland 1974 durch ihre in Hannover am Leibnizufer ausgestellten „Nanas“ bekannt. Auch heute noch sind diese im Rahmen der Skulpturenmeile dort zu sehen.

Im Jahr 2000 wurde sie zur Ehrenbürgerin der Stadt Hannover ernannt und vermachte in Folge dessen dem Sprengel Museum über 400 Werke. In einem Ergänzungsbau sollen diese in einer Dauerausstellung gezeigt werden.

Nach ihrem Tod wurde die Einkaufspassage Passerelle in der Innenstadt von Hannover in Niki-de-Saint-Phalle-Promenade umbenannt.

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Letzte Änderung 07/03/2013

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